Aus­zeich­nung

Die Aus­zeich­nung „selbst­hil­fe­freund­lich“ ver­ge­ben wir an Gesund­heits­ein­rich­tun­gen, die die Qua­li­täts­kri­te­rien für Selbst­hil­fe­freund­lich­keit erfolg­reich umset­zen. Damit wür­di­gen wir das beson­dere Enga­ge­ment von Gesund­heits­ein­rich­tun­gen in der Zusam­men­ar­beit mit der Selbsthilfe.
Mit der Aus­zeich­nung weist die Gesund­heits­ein­rich­tung nach, dass sie ihr ärzt­li­ches und pfle­ge­ri­sches Han­deln durch das Erfah­rungs­wis­sen der Selbst­hilfe erwei­tert hat und nach­hal­tig den Kon­takt zwi­schen Pati­en­ten und der Selbst­hilfe fördert.

Vor­aus­set­zun­gen
Erfolg­reich ist die Umset­zung des Kon­zep­tes dann, wenn

  • das Kon­zept in allen selbst­hil­fere­le­van­ten Abteilungen/Fachkliniken umge­setzt wird
  • alle Qua­li­täts­kri­te­rien Selbst­hil­fe­freund­lich­keit mit ent­spre­chen­den Zie­len und min­des­tens einer kon­kre­ten Maß­nah­men hin­ter­legt sind.

Bewer­tung der Ziele
Die Beur­tei­lung, inwie­weit die ver­ein­bar­ten Ziele erreicht wur­den, erfolgt in einer “Selbst­be­wer­tung” durch die am Qua­li­täts­zir­kel Selbst­hil­fe­freund­lich­keit betei­lig­ten Ver­tre­ter und Ver­tre­te­rin­nen der Selbst­hilfe. Alle Ziele müs­sen sei­tens der Selbst­hilfe min­des­tens als “über­wie­gend erreicht” bewer­tet wer­den. Das Ergeb­nis wird in einem Abschluss­pro­to­koll fest­ge­hal­ten und von allen Betei­lig­ten unter­zeich­net. Das Abschluss­pro­to­koll ist das zen­trale Doku­ment für die Bean­tra­gung der Auszeichnung.

Bewer­bung
Die Bewer­bung für die Aus­zeich­nung erfolgt beim Netz­werk Selbst­hil­fe­freund­lich­keit. Vor­aus­set­zung ist die Vor­lage eines Qua­li­täts­be­richts mit detail­lier­ten Infor­ma­tio­nen und Nach­wei­sen zur Umset­zung der Qua­li­täts­kri­te­rien Selbsthilfefreundlichkeit.

Prü­fung
Die Prü­fung der for­ma­len Anfor­de­run­gen für die Bewer­bung erfolgt durch das Netz­werk Selbst­hil­fe­freund­lich­keit. Bei der inhalt­li­chen Bewer­tung der Umset­zung der Qua­li­täts­kri­te­rien folgt das Netz­werk in der Regel dem im Abschluss­pro­to­koll fest­ge­hal­te­nen Votum der Selbst­hilfe. Bei Bedarf kön­nen zur abschlie­ßen­den Prü­fung der Unter­la­gen zwei Gut­ach­ter des Netz­werks (Grün­dungs­mit­glie­der) hin­zu­ge­zo­gen werden.

Aus­zeich­nung
Die Aus­zeich­nung besteht in Form einer Urkunde und des Logos “Aus­ge­zeich­net” des Netz­werks Selbst­hil­fe­freund­lich­keit. Sofern dies von der Gesund­heits­ein­rich­tung gewünscht wird, erfolgt die Über­gabe der Urkunde durch einen Reprä­sen­tan­ten des Netz­werks im Rah­men einer öffent­li­chen Veranstaltung.

Diese Abbildung zeigt das Logo zur Auszeichnung als selbsthilfefreundliche Gesundheitseinrichtung

Kos­ten
Die Aus­zeich­nung ist kos­ten­pflich­tig. Die Kos­ten betra­gen 950 € je Aus­zeich­nung. Die Ein­nah­men wer­den für Maß­nah­men zur Stär­kung der Netz­werk­mit­glie­der aus der Selbst­hilfe ver­wen­det, um diese in ihrer fach­li­chen Arbeit mit dem Kon­zep­tan­satz zu unterstützen.

Gül­tig­keit
Die Aus­zeich­nung ist 2 Jahre lang gül­tig. Gesund­heits­ein­rich­tun­gen, die die Aus­zeich­nung wei­ter füh­ren wol­len, müs­sen diese vor Ablauf der Gül­tig­keit erneut beantragen.

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zur Aus­zeich­nung sowie Vor­la­gen und beglei­tende Doku­mente fin­den Sie in unse­rem inter­nen Bereich.