Qua­li­täts­kri­te­rien Reha

Spe­zi­ell abge­stimmt auf die beson­de­ren Belange von Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­ni­ken und ihren Pati­en­ten wur­den fünf Qua­li­täts­kri­te­rien ent­wi­ckelt. Sie bil­den die wich­tigs­ten Aspekte der Selbst­hil­fe­freund­lich­keit ab und bie­ten eine gute Ori­en­tie­rung, wie die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­nik und Selbst­hilfe kon­kret gestal­tet wer­den kann.

1. Selbst­dar­stel­lung wird ermöglicht
Die Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung infor­miert Pati­en­ten bzw. deren Ange­hö­rige an zen­tra­len Stel­len in ihren Räu­men und in ihren Medien über den Stel­len­wert der Selbst­hilfe in der Reha­bi­li­ta­tion und über ihre Zusam­men­ar­beit mit indi­ka­ti­ons­be­zo­ge­nen Selbst­hil­fe­grup­pen/-orga­ni­sa­tio­nen.

2. Auf Teil­nah­me­mög­lich­keit wird hingewiesen

Der Pati­ent bzw. die Ange­hö­ri­gen wer­den wäh­rend der Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nahme regel­haft und per­sön­lich auf die Mög­lich­keit zur Teil­nahme an einer für sie geeig­ne­ten Selbst­hil­fe­gruppe hingewiesen.

3. Ein Ansprech­part­ner ist benannt

Die Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung benennt für die Selbst­hilfe einen Ansprech­part­ner und macht diese Per­son bei Pati­en­ten und Mit­ar­bei­tern bekannt.

4. Zum Thema Selbst­hilfe wird qualifiziert

Mit­ar­bei­ter der Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung sind zum Thema Selbst­hilfe all­ge­mein und hin­sicht­lich der häu­figs­ten in der Ein­rich­tung vor­kom­men­den Erkran­kun­gen qualifiziert.

5. Koope­ra­tion ist ver­läss­lich gestaltet

Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung und Selbst­hilfe tref­fen kon­krete Ver­ein­ba­run­gen zur Zusam­men­ar­beit und zum regel­mä­ßi­gen Austausch.