09.01.2020 Ber­lin

Neue Arbeits­hilfe für Mode­ra­to­rin­nen und Mode­ra­to­ren von KV-Qualitätszirkeln.

Für Arzt- oder Psy­cho­the­ra­pie­pra­xen ist es in der Regel nicht prak­ti­ka­bel, das Kon­zept Selbst­hil­fe­freund­lich­keit — ana­log zum Vor­ge­hen in Kran­ken­häu­sern oder Reha­kli­ni­ken — in einem eige­nen Qua­li­täts­zir­kel mit inter­es­sier­ten Selbst­hil­fe­grup­pen und der Selbst­hil­fe­kon­takt­stelle vor Ort umzusetzen.

Wir emp­feh­len daher inter­es­sier­ten Pra­xen, das Thema in vor­han­dene, von der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KV) aner­kannte Qua­li­täts­zir­kel ein­zu­brin­gen und dort gemein­sam mit ande­ren Pra­xis­kol­le­gen auf­zu­grei­fen. Dafür fin­den Sie Anre­gun­gen in unse­rem neuen Leit­fa­den für Qua­­li­­täts­­zir­­kel-Mode­ra­­to­­ren „Auf dem Weg zur selbst­hil­fe­freund­li­chen Pra­xis“.

Inhalt­lich passt dies her­vor­ra­gend: Schließ­lich hat die Qua­li­täts­si­che­rung durch Qua­li­täts­zir­kel zum Ziel, die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten zu ver­bes­sern. Bis­her wurde diese Ziel­be­stim­mung meist ohne die Pati­en­ten­sicht vor­ge­nom­men. Die Inte­gra­tion von Selbst­hil­fe­grup­pen in die Qua­li­täts­zir­kel­ar­beit bin­det die Pati­en­ten­per­spek­tive dage­gen gezielt ein und stellt eine kon­krete Form der Koope­ra­tion im ambu­lan­ten Bereich dar.

Das Qua­­li­­täts­­zir­­kel-Modul wurde durch eine Pro­jekt­för­de­rung der Tech­ni­ker Kran­ken­kasse ermög­licht, der wir für ihre Unter­stüt­zung herz­lich danken.