Wir fördern die Zusammenarbeit von Selbsthilfe und Gesundheitseinrichtungen.

Willkommen im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit –
ein Netzwerk für mehr Patientenorientierung!

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Unser Netzwerk fördert die Zusammenarbeit von Selbsthilfe und Gesundheitswesen, damit Patienten von der Erfahrungskompetenz Gleichbetroffener profitieren können. So finden sie frühzeitig Entlastung und Unterstützung für ihr Leben mit einer Krankheit oder Behinderung.

Ob Krankenhaus, Rehaklinik oder Praxis: medizinische Fachkräfte diagnostizieren und behandeln Erkrankungen, kennen sie aber in der Regel nicht aus eigener Betroffenheit. Durch die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen können Fachkräfte besser verstehen, wie eine Diagnose den Alltag beeinflusst und Patienten gezielt darin unterstützen, diese Veränderungen erfolgreich zu bewältigen.

Angebote der Selbsthilfe finden sich überall: für jung und alt, in der Stadt und auf dem Land. Übersichtliche Informationen, individuelle Beratung und Vermittlung an die richtigen Kontaktpersonen bieten die Selbsthilfekontaktstellen – deshalb sind sie unverzichtbare Kooperationspartner vor Ort.

Unsere Leitidee

Kooperationen mit der Selbsthilfe brauchen klare Strukturen, Transparenz und Verlässlichkeit. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Weiterlesen…

Die Auszeichnung

#selbsthilfefreundlich zu sein ist Merkmal für ein hohes Maß an Patientenorientierung. Machen Sie Ihr besonderes Engagement durch unsere exklusive Auszeichnung deutlich. Weiterlesen…

Mitglied werden

Werden Sie jetzt kostenfrei Netzwerkmitglied und setzen Sie ein Zeichen für mehr Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen. Weiterlesen…

Neues aus dem Netzwerk

Europäische Kooperation für mehr Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen beschlossen

Selbsthilfe-VertreterInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich erstmals zum Austausch über das Konzept „Selbsthilfefreundlichkeit“ über die Landesgrenzen hinweg. Selbsthilfefreundliche Gesundheitsinstitutionen fördern nachhaltig den Kontakt zwischen PatientInnen und der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. Die Teilnehmenden wollen ihre Zusammenarbeit künftig in einem Aktionsbündnis intensivieren.

Foto der Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal im Gesundheitswesen

Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal wurde erstmals 2006 in Hamburg gemeinsam von Vertretungen der Gesundheitsinstitutionen, der gemeinschaftlichen Selbsthilfe, und der Selbsthilfekontaktstellen entwickelt. Die Aktionsbündnispartner in allen drei Ländern arbeiten am systematischen und strukturierten Aufbau einer Zusammenarbeit von Einrichtungen des Gesundheitswesens und der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. Gesundheitseinrichtungen, die das Konzept gemeinsam mit der regionalen Selbsthilfekontaktstelle und den örtlichen Selbsthilfegruppen umsetzen, können sich als „selbsthilfefreundliche Gesundheitsinstitution“ auszeichnen lassen.

Merkmal für Patientenorientierung

Selbsthilfefreundliche Gesundheitsinstitutionen fördern nachhaltig den Kontakt zwischen PatientInnen und der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. Sie erweitern ihr ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe, indem Sie aktiv zum Erfahrungsaustausch einladen und die Selbsthilfe in die Schulung ihrer eigenen Mitarbeiter miteinbeziehen. Selbsthilfefreundlichkeit ist damit ein Merkmal für ein hohes Maß an Patientenorientierung. Rückmeldungen aus der Selbsthilfe können direkt zu Veränderungen und Verbesserungen in Behandlungsabläufen und Prozessen beitragen.

Zusammenarbeit beschlossen

Am 3. November 2017 haben sich VertreterInnen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich in Salzburg getroffen, um gemeinsam über den Stand der Selbsthilfefreundlichkeit und ihre weitere Beförderung zu diskutieren. Nach einer ersten Austauschrunde der Vertretungen aus Vorarlberg, Niederösterreich, Kärnten, Salzburg, Deutschland (Berlin) und der Schweiz (Basel) über die Bemühungen und Fortschritte in den jeweiligen Wirkungsstätten, folgte eine intensive Diskussion wie die drei Länder in Zukunft noch enger zusammenarbeiten könnten. Dies nicht zuletzt um von den Erfahrungen in den anderen Ländern zu profitieren, voneinander zu lernen und Synergien zu gewinnen. Gegen Ende dieses ersten europäischen Treffens, beschlossen die Anwesenden ein europäisches Aktionsbündnis zu gründen um die Selbsthilfefreundlichkeit auf allen Ebenen – im Besonderen aber in Kliniken und anderen Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitsbereich voranzutreiben.

 

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Deutschland: Antje Liesener, Bundeskoordinatorin des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
liesener@selbsthilfefreundlichkeit.de, +49 30 890 96 254, www.selbsthilfefreundlichkeit.de

Schweiz: Sarah Wyss, Geschäftsführerin Selbsthilfe Schweiz und nationale Projektleiterin «Selbsthilfefreundliche Gesundheitsinstitutionen»
s.wyss@selbsthilfeschweiz.ch,       +41 79 811 24 87, www.selbsthilfeschweiz.ch

Österreich: Monika Maier, Mitglied im Steuerungsgremium der Initiative nationales netzwerk selbsthilfe – NANES und Präsidentin des Dachverbandes Selbsthilfe Kärnten
maier@selbsthilfe-kaernten.at, +43 664 52 64 564, www.selbsthilfe-kaernten.at

Pressemitteilung (pdf) 07.11.2017

 

best-practice-Beispiel: So funktioniert Selbsthilfefreundlichkeit im Krankenhaus

Der folgende Film wurde auf Initiative des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg und der Kontakt- und Infomationsstelle für Selbsthilfe Regensburg (KISS) über den regionalen Fernsehsender „TVA – Regionalfernsehen für Ostbayern“ erstellt. Er stellt die enge Zusammenarbeit der Barmherzigen Brüder Regensburg mit der KISS Regensburg und den Regensburger Selbsthilfegruppen vor und macht deutlicht, wie Selbsthilfefreundlichkeit die Patientenorientierung stärkt.

So funktioniert Selbsthilfefreundlichkeit

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