För­de­rer

Die Geschäfts­stelle des Netz­werks Selbst­hil­fe­freund­lich­keit und Pati­en­ten­ori­en­tie­rung im Gesund­heits­we­sen wird im Rah­men der Selbst­hil­fe­för­de­rung nach § 20h Sozi­al­ge­setz­buch V durch die nach­fol­gend genann­ten Gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen finan­ziert. Wir bedan­ken uns herz­lich für diese groß­ar­tige Unter­stüt­zung!

Alle Mit­tel wer­den spar­sam, wirt­schaft­lich und zweck­ge­bun­den ver­wen­det. Lesen Sie hier unse­ren Ver­wen­dungs­nach­weis für 2018.

Gewähr­leis­tungs- oder Leis­tungs­an­sprü­che gegen­über den för­dern­den Kran­ken­kas­sen kön­nen dar­aus nicht erwach­sen. Für die Inhalte und Gestal­tung ist das Netz­werk Selbst­hil­fe­freund­lich­keit und Pati­en­ten­ori­en­tie­rung im Gesund­heits­we­sen ver­ant­wort­lich.

Die För­de­rer beglei­ten die inhalt­li­che und stra­te­gi­sche Ent­wick­lung des Netz­werks durch ihre Mit­wir­kung im Steue­rungs­kreis.

 

Dar­über hin­aus wer­den spe­zi­elle Pro­jekte unse­res Netz­werks durch ein­zelne Kran­ken­kas­sen geför­dert. Unsere lau­fen­den Pro­jekte sind: 

 

Neue Impulse für die Koope­ra­tion von Arzt- und Psy­cho­the­ra­pie­pra­xen mit der gemein­schaft­li­chen Selbst­hilfe

geför­dert durch: Tech­ni­ker Kran­ken­kasse 
Lauf­zeit: bis Ende 2019

Hin­ter­grund des Pro­jekts
Erst kürz­lich hat der Deut­sche Ethik­rat in sei­nen ad-hoc-Emp­feh­lun­gen zu den Her­aus­for­de­run­gen im Umgang mit sel­te­nen Erkran­kun­gen mit Rück­sicht auf die beson­de­ren Pro­bleme der Betrof­fe­nen gefor­dert, das Gesund­heits­we­sen selbst­hil­fe­freund­lich zu orga­ni­sie­ren. Ins­be­son­dere im ambu­lan­ten Ver­sor­gungs­be­reich haben hier die bis­he­ri­gen Bemü­hun­gen jedoch noch nicht den gewünsch­ten Effekt erzielt. Zwar wurde das Kon­zept Selbst­hil­fe­freund­lich­keit in Arzt- und Psy­cho­the­ra­pie­pra­xen erprobt und ent­spre­chende Qua­li­täts­kri­te­rien ent­wi­ckelt. Bis­lang aber fehl­ten die not­wen­di­gen Res­sour­cen, um neue Impulse für die Imple­men­tie­rung von Selbst­hil­fe­freund­lich­keit in den ambu­lan­ten Bereich zu set­zen.

Pro­jekt­ziele
Die bestehen­den Qua­li­täts­kri­te­rien für eine „selbst­hil­fe­freund­li­che Pra­xis“ sol­len gezielt den Mode­ra­to­rin­nen und Mode­ra­to­ren von ärzt­li­chen,  psy­cho­the­ra­peu­ti­schen oder inter­dis­zi­pli­nä­ren Qua­li­täts­zir­keln bekannt gemacht wer­den. Wir wer­den geeig­nete Arbeits­ma­te­ria­lien für bestehende Qua­li­täts­zir­kel ent­wi­ckeln, damit diese kon­krete Koope­ra­tio­nen mit der Selbst­hilfe vor Ort ansto­ßen und gestal­ten kön­nen.  

Inter­es­sierte Pra­xen, Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­len und Selbst­hil­fe­ak­tive erhal­ten Infor­ma­tio­nen und Bera­tung zu einem mög­li­chen Vor­ge­hen vor Ort und wer­den auf dem Weg zu einer selbst­hil­fe­freund­li­chen Pra­xis mit Rat und Tat beglei­tet. 

Wir dan­ken herz­lich der Tech­ni­ker Kran­ken­kasse für die För­de­rung die­ses Pro­jekts!

Fit für Koope­ra­tion — Fort­bil­dun­gen für Selbst­hil­fe­grup­pen

geför­dert durch: KKH
Lauf­zeit: bis Ende 2020

Pro­jekt­hin­ter­grund
Selbst­hil­fe­grup­pen wer­den als Koope­ra­ti­ons­part­ner im Gesund­heits­sys­tem der sta­tio­nä­ren und ambu­lan­ten Gesund­heits­ver­sor­gung immer häu­fi­ger aktiv und wert­ge­schätzt. Um für eine Zusam­men­ar­beit auf Augen­höhe im pro­fes­sio­nel­len Sys­tem gerüs­tet zu sein und den gemein­sa­men Pro­zess krea­tiv und selbst­be­wusst vor­an­zu­brin­gen, wol­len wir Selbst­hil­fe­grup­pen in spe­zi­el­len Fort­bil­dun­gen befä­hi­gen, ihre eigene Rolle und ihre jewei­li­gen Erwar­tun­gen und Anlie­gen zu reflek­tie­ren und kon­krete Ant­wor­ten zu fin­den, die ihnen auf die­sem Weg des Mit­ein­an­ders hel­fen.

Wäh­rend das Netz­werk SPiG von Beginn an regel­mä­ßige Fort­bil­dun­gen und Work­shops für Mit­ar­bei­tende von Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­len ange­bo­ten hat, konnte bis­her kein für Selbst­hil­fe­grup­pen spe­zi­fi­sches Ange­bot vor­ge­hal­ten wer­den. Dabei wün­schen sich gerade die in den Koope­ra­tio­nen betei­lig­ten Selbst­hil­fe­grup­pen einen Rah­men, in dem sie

  1. ihre eige­nen Erwar­tun­gen an eine Zusam­men­ar­beit mit Gesund­heits­ein­rich­tun­gen klä­ren kön­nen,

  2. sich ihrer eige­nen Exper­tise bewusst wer­den, um diese gezielt in Koope­ra­tio­nen mit Gesund­heits­ein­rich­tun­gen ein­zu­brin­gen und

  3. das Kon­zept Selbst­hil­fe­freund­lich­keit ken­nen­ler­nen, um sicher mit den „Spiel­re­geln“ für gelin­gende Koope­ra­tion umge­hen zu kön­nen.

Die­sem Bedarf wol­len wir mit die­sem Pro­jekt gerne nach­kom­men.

 

Pro­jekt­ziele
Wir wol­len bun­des­weit dezen­trale Fort­bil­dun­gen orga­ni­sie­ren, damit weite Anfahr­ten ver­mie­den wer­den und die Teil­nahme für Selbst­hil­fe­ak­tive, z.B. auch aus länd­li­chen Regio­nen nied­rig­schwel­lig mög­lich wird.

Die Fort­bil­dun­gen wer­den wir mit ört­li­chen Koope­ra­ti­ons­part­nern durch­füh­ren, die auf lang­jäh­rige Koope­ra­ti­ons­er­fah­run­gen als Mit­glied im Netz­werk Selbst­hil­fe­freund­lich­keit und Pati­en­ten­ori­en­tie­rung im Gesund­heits­we­sen zurück­grei­fen kön­nen. Um trotz­dem bun­des­weit ähn­li­che Inhalte in den Fort­bil­dun­gen zu gewähr­leis­ten, soll im Vor­feld ein ein­heit­li­ches Fort­bil­dungs­cur­ri­cu­lum auf Grund­lage des Koope­ra­ti­ons­stan­dard Selbst­hil­fe­freund­lich­keit ent­wi­ckelt und den Pro­jekt­part­nern zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.

Fol­gende Mei­len­steine sol­len im Pro­jekt erreicht wer­den:

  • Ent­wick­lung eines Fort­bil­dungs­cur­ri­cul­ums „Fit für Koope­ra­tion“ auf Grund­lage des Koope­ra­ti­ons­stan­dards Selbst­hil­fe­freund­lich­keit

  • Aquise von Koope­ra­ti­ons­part­nern, Refe­ren­ten und Tagungs­stät­ten vor Ort

  • Orga­ni­sa­tion und Durch­füh­rung von 6 Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen bis Ende 2020

 

Wir dan­ken herz­lich der KKH für die För­de­rung die­ses Pro­jekts!