Transparenz

Wir verpflichten uns zu Transparenz!

Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft sagen: was die Organisation tut, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind.

Das Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (SPiG) ist eine Einrichtung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) und damit Teil der gemeinsamen Transparenz-Richtlinie. Zusätzlich zu den bei der DAG SHG aufgeführten Informationen finden Sie hier spezifische Informationen zu unserem Netzwerk:

Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr:
Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
Scharfestraße 17
14169 Berlin

Das Netzwerks SPiG wurde 2009 gegründet von

  • NAKOS – der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen,
  • der GSP – Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH,
  • dem Institut für Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und
  • dem damaligen BKK Bundesverband und BKK Landesverband NORDWEST.

2013 wurde die Geschäfts- und bundesweite Koordinierungsstelle für das Netzwerk SPiG eingerichtet. Sie befand sich bis 2016 in Trägerschaft des Paritätischen Gesamtverbandes e.V., von 2016 bis 2020 war sie bei der NAKOS angesiedelt. Seit Juli 2020 wird das Netzwerk SPiG als fünfte Einrichtung der DAG SHG fortgeführt.

Ziele und Zwecke des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (SPiG) sind in unserer Geschäftsordnung beschrieben.

Entscheidungsträger: Die täglichen Geschäfte des Netzwerks führte unsere Bundeskoordinatorin Antje Liesener bis Juni 2021. Seit Juli 2021 führt unsere neue Bundeskoordinatorin Ines Krahn die täglichen Geschäfte des Netzwerks. Alle wesentlichen inhaltlichen und strategischen Entscheidungen erfolgen in unserem Steuerungskreis. Er ist besetzt mit den Netzwerkgründern, aktuellen Förderern und Trägern:

  • DAG SHG (Träger) 
  • NAKOS (Gründungsmitglied) 
  • Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH – GSP (Gründungsmitglied) 
  • Institut für Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Gründungsmitglied) 
  • Paritätischer Gesamtverband e.V. (ehemaliger Träger)
  • AOK-Bundesverband (Förderer)  
  • BKK Dachverband e.V. (Förderer) 
  • Knappschaft (Förderer) 

Gemeinnützigkeit: Die DAG SHG ist als gemeinnützig anerkannt. Alle Informationen zu unserem Träger, der DAG SHG finden Sie auf den entsprechenden Transparenz-Seiten der DAG SHG e.V.

Bericht über die Tätigkeiten: Informieren Sie sich gerne über unseren Sachbericht 2020.

Personalstruktur: Beim Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen sind zwei Mitarbeitende mit einer Arbeitszeit von je 25 Wochenstunden fest angestellt. Darüberhinaus arbeiten wir eng mit Kollegen besonders qualifizierter Selbsthilfekontaktstellen zusammen, die zum Teil auch Vertretungsfunktionen für das Netzwerk vor Ort übernehmen. Im Rahmen von Pilotprojekten oder Veranstaltungen binden wir bedarfsbezogen erfahrenen Kollegen über Honorarverträge ein.

Mittelherkunft 2020/2021:

2020 standen uns insgesamt 147.348€ für unsere Arbeit zur Verfügung. Die Mittel stammen überwiegend aus Zuwendungen der Selbsthilfeförderung nach §20h SGB V:

2020

  • für die Bundeskoordinierung des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (Geschäftsstelle) erhielten wir eine gemeinsame Projektförderung vom AOK-Bundesverband, der BARMER, dem BKK Dachverband und der Knappschaft. Fördersumme gesamt: 97.000€.
  • für die Fortführung des bereits 2019 gestarteten Projekts „Fit für Kooperation – Fortbildungen für Selbsthilfegruppen“ erhielten wir für 2020 / 2021 eine Projektförderung der KKH. Fördersumme: 19.606€.
  • für die Realisierung eines Podcasts „Wir sind #selbsthilfefreundlich“ erhielten wir eine Projektförderung des BKK Dachverbands. Fördersumme: 3.765€.

Sachmittel: Bis einschließlich November 2020 hat uns unsere Schwestereinrichtung NAKOS Infrastruktur (Büroräume, EDV, Telefon+Internet, Drucker) im Wert von rund 10.000€ kostenfrei zur Verfügung gestellt. Diese Kosten haben wir bei der o.g. Jahressumme nicht einberechnet.

Zudem nimmt das Netzwerk Gebühren im Rahmen der Auszeichnungsverfahren ein. Entsprechend der Geschäftsordnung des Netzwerks werden diese Mittel vorrangig für Maßnahmen zur Stärkung der Netzwerkmitglieder aus der Selbsthilfe verwendet, um diese in ihrer fachlichen Arbeit mit dem Konzeptansatz zu unterstützen.
 Zum 31.12.2020 standen für diese Maßnahmen 26.977€ Auszeichnungseinnahmen zur Verfügung (davon 6.650€ neue Einnahmen aus 2020 und 20.327€ nichtverwendete Einnahmen aus 2019).

2021

  • für die Bundeskoordinierung des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (Geschäftsstelle) erhielten wir eine Projektförderung der „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene“ – gehören an:
    • AOK-Bundesverband, der BARMER,
    • dem BKK Dachverband,
    • der IKK e.V.
    • der Knappschaft
    • und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.

Fördersumme: 100.000€
Förderer

  • für die Fortführung des bereits 2019 gestarteten Projekts „Fit für Kooperation – Fortbildungen für Selbsthilfegruppen“ erhielten wir für 2020 / 2021 eine Projektförderung der KKH.

Fördersumme: 19.606€

Zudem nimmt das Netzwerk Gebühren im Rahmen der Auszeichnungsverfahren ein. Die Kosten der Auszeichnung betragen 1.200€ (netto). Entsprechend der Geschäftsordnung des Netzwerks werden diese Mittel vorrangig für Maßnahmen zur Stärkung der Netzwerkmitglieder aus der Selbsthilfe verwendet, um diese in ihrer fachlichen Arbeit mit dem Konzeptansatz zu unterstützen.

Mittelverwendung: Informationen zur aktuellen Arbeit des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen sind unter www.selbsthilfefreundlichkeit.de zu finden.
Nähere Angaben zur Mittelverwendung – in Zahlen ausgedrückt – finden Sie in unserem jährlichen Verwendungsnachweis.
Die Mittelverwendung der Auszeichnungseinnahmen wird im Steuerungskreis des Netzwerks beschlossen. 2020 haben wir aus den Mitteln verschiedene Aktivitäten unserer Mentorinnen finanziert. Außerdem dienen die Mittel für die ersten Monate 2021 als Betriebskostenrücklage zur Vorfinanzierung der Geschäftsstelle des Netzwerks bis zum jährlichen Fördermittelbescheid.

Gesellschaftliche Verbundenheit: Das Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen ist eine Einrichtung der DAG SHG.
Das Netzwerk SPiG ist zudem Initiatorin und Mitgründerin des Europäischen Aktionsbündnisses Selbsthilfefreundlichkeit. 

Juristische Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als 10% der gesamten Jahreseinnahmen ausmachen (für 2020): 

  • AOK-Bundesverband 
    Zweck: Geschäftsstelle des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
    Betrag: 22.320 €
    entspricht ca. 15,5% der Jahreseinnahmen
  • BARMER
    Zweck: Bundeskoordinierung / Geschäftsstelle des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
    Betrag: 22.320 €
    entspricht ca. 15,5% der Jahreseinnahmen
  • BKK Dachverband
    Zweck: Bundeskoordinierung / Geschäftsstelle des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
    Betrag: 22.320 €
    entspricht ca. 15,5% der Jahreseinnahmen
  • Knappschaft
    Zweck: Bundeskoordinierung / Geschäftsstelle des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen
    Betrag: 30.040 €
    entspricht ca. 21% der Jahreseinnahmen
  • KKH
    Zweck: Fortbildungen Fit für Kooperation
    Fördersumme 2020: 19.606 €
    entspricht ca. 13% der Jahreseinnahmen

Wenn Sie mehr wissen möchten oder eine Information nicht finden, sprechen Sie uns gerne an!