Wir för­dern die Zusam­men­ar­beit von Selbst­hilfe und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen.

Will­kom­men im Netz­werk Selbst­hil­fe­freund­lich­keit -
ein Netz­werk für mehr Pati­en­ten­ori­en­tie­rung!

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Unser Netz­werk för­dert die Zusam­men­ar­beit von Selbst­hilfe und Gesund­heits­we­sen, damit Pati­en­ten von der Erfah­rungs­kom­pe­tenz Gleich­be­trof­fe­ner pro­fi­tie­ren kön­nen. So fin­den sie früh­zei­tig Ent­las­tung und Unter­stüt­zung für ihr Leben mit einer Krank­heit oder Behin­de­rung.

Ob Kran­ken­haus, Reha­kli­nik oder Pra­xis: medi­zi­ni­sche Fach­kräfte dia­gnos­ti­zie­ren und behan­deln Erkran­kun­gen, ken­nen sie aber in der Regel nicht aus eige­ner Betrof­fen­heit. Durch die Zusam­men­ar­beit mit Selbst­hil­fe­grup­pen kön­nen Fach­kräfte bes­ser ver­ste­hen, wie eine Dia­gnose den All­tag beein­flusst und Pati­en­ten gezielt darin unter­stüt­zen, diese Ver­än­de­run­gen erfolg­reich zu bewäl­ti­gen.

Ange­bote der Selbst­hilfe fin­den sich über­all: für jung und alt, in der Stadt und auf dem Land. Über­sicht­li­che Infor­ma­tio­nen, indi­vi­du­elle Bera­tung und Ver­mitt­lung an die rich­ti­gen Kon­takt­per­so­nen bie­ten die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­len – des­halb sind sie unver­zicht­bare Koope­ra­ti­ons­part­ner vor Ort.

Unsere Leit­idee

Koope­ra­tio­nen mit der Selbst­hilfe brau­chen klare Struk­tu­ren, Trans­pa­renz und Ver­läss­lich­keit. Wir beglei­ten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer erfolg­rei­chen Zusam­men­ar­beit. Wei­ter­le­sen…

Die Aus­zeich­nung

#selbst­hil­fe­freund­lich zu sein ist Merk­mal für ein hohes Maß an Pati­en­ten­ori­en­tie­rung. Machen Sie Ihr beson­de­res Enga­ge­ment durch unsere exklu­sive Aus­zeich­nung deut­lich. Wei­ter­le­sen…

Mit­glied wer­den

Wer­den Sie jetzt kos­ten­frei Netz­werk­mit­glied und set­zen Sie ein Zei­chen für mehr Selbst­hil­fe­freund­lich­keit und Pati­en­ten­ori­en­tie­rung im Gesund­heits­we­sen. Wei­ter­le­sen…

Neues aus dem Netz­werk

Best Prac­tice — Selbst­hil­fe­ma­ga­zin „SELBST und VERSTÄNDLICH“ des Krei­ses Unna

Ich weiß genau, wie es Dir geht: Selbst­hil­fe­ak­tive als Ansprech­part­ner im Kran­ken­haus

Bild Selbsthilfemagazin 8/18

Selbst­hil­fe­ma­ga­zin des Krei­ses Unna (Aus­gabe August 2018)

12 Selbst­hil­fe­grup­pen und die Selbst­hil­fe­kon­takt­stelle KISS Unna  arbei­ten bereits seit zehn Jah­ren eng mit dem Evan­ge­li­schen Kran­ken­haus Unna zusam­men. Das Evan­ge­li­sche Kran­ken­haus Unna wurde für seine selbst­hil­fe­freund­li­che Arbeit bereits mehr­fach durch unser Netz­werk aus­ge­zeich­net.

In der aktu­el­len Aus­gabe des Selbst­hil­fe­ma­ga­zins SELBST und VERSTÄNDLICH berich­ten alle Koope­ra­ti­ons­part­ner gemein­sam — und jeweils aus ihrer Per­spek­tive — über die gelun­gene Zusam­men­ar­beit und die Bedeu­tung des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments der Selbst­hil­fe­grup­pen für die Ver­sor­gung der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten.

Wir dan­ken der KISS Unna für die Zusen­dung die­ses tol­len Bei­spiels gelun­ge­ner Zusam­men­ar­beit!

#selbst­hil­fe­freund­lich in Unna

Deut­scher Ethik­rat for­dert selbst­hil­fe­freund­li­ches Gesund­heits­we­sen

Der Deut­sche Ethik­rat macht in sei­ner Ad-hoc-Emp­­feh­­lung zu den „Her­aus­for­de­run­gen im Umgang mit sel­te­nen Erkran­kun­gen“ auf die spe­zi­fi­sche Vul­nera­bi­li­tät von Men­schen mit sel­te­nen Erkran­kun­gen auf­merk­sam. Er for­dert eine Reihe von Maß­nah­men zum Schutz vor unzu­rei­chen­der Ver­sor­gung der Betrof­fe­nen. Ihr Ziel muss dem­nach die faire Berück­sich­ti­gung ihrer Bedürf­nisse in der kli­ni­schen For­schung und im Gesund­heits­we­sen sei. Mit Rück­sicht auf die beson­de­ren Pro­bleme der Betrof­fe­nen spricht sich der Ethik­rat dafür aus, das Gesund­heits­we­sen „selbst­hil­fe­freund­lich“ zu orga­ni­sie­ren.

Selbst­hil­fe­grup­pen bzw. Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen von Men­schen mit sel­te­nen Erkran­kun­gen ver­fü­gen über einen reich­hal­ti­gen Erfah­rungs­schatz, der zur Ver­bes­se­rung von Dia­gnose, Behand­lung und Prä­ven­tion genutzt wer­den sollte. Pati­en­ten­re­gis­ter sind bei sel­te­nen Erkran­kun­gen beson­ders wich­tig, um noch bes­sere Evi­denz auch nach der Zulas­sung von neuen Medi­ka­men­ten zu gewin­nen. Sie ermög­li­chen zudem die Bün­de­lung und effi­zi­en­tere Aus­nut­zung von lokal vor­han­de­nem Wis­sen sowie die bes­sere Ver­net­zung von Fach­kräf­ten und Betrof­fe­nen: „In der medi­zi­ni­schen ein­schließ­lich der gene­ti­schen Bera­tung soll­ten die in den Selbst­hil­fe­grup­pen bzw. Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen gesam­mel­ten Erfah­run­gen für die Ver­bes­se­rung von Dia­gnose, Behand­lung und Prä­ven­tion genutzt wer­den. Eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen und Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen sollte geför­dert wer­den, um die Bedürf­nisse und Inter­es­sen von Pati­en­ten bes­ser zu berück­sich­ti­gen“

Quelle: Deut­scher Ethik­rat.
Lesen Sie hier die voll­stän­dige Ad-hoc-Emp­­feh­­lung „Her­aus­for­de­run­gen im Umgang mit sel­te­nen Erkran­kun­gen“ sowie die dazu­ge­hö­rige Pres­se­mit­tei­lung.